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Word Wild Web

Literatur im Zeichen der Digitalisierung

Die neuen digitalen Medien beeinflussen den Kunst- und Kulturbetrieb. Wie nachhaltig dies - vor dem Hintergrund einer Jahrtausende alten Tradition - geschieht, lässt sich noch immer nur erahnen. Gewiss ist, dass die kulturellen Austauschprozesse durch das Internet rasant verändert werden. Die neuen Medien bringen hybride Formen hervor, etablieren neue Distributionswege und verlangen nach anderen kulturellen Kompetenzen.

Davon ist auch die Literatur betroffen. Bücher können in digitaler Form leicht und global ausgetauscht werden. Und der Monitor löst das Buch als Objekt ab. Damit die Literatur nicht, wie im Fall der Google-Bibliothek zu beobachten, lediglich den Trends hintennach trottet, gilt es im literarischen Feld scharf darüber nachzudenken und zu spekulieren,
  • was sich verändert, und was bleibt,
  • welche Chancen sich eröffnen, und wo Risiken drohen.
Das Buch hat seine Vorzugsstellung innerhalb der Gutenberg-Galaxis eingebüsst, es findet sich stattdessen in ein komplexes mediales Netzwerk eingebunden wieder.



Das Literaturnetz

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